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Flow Factor

Branche · Versicherung und Schadenmanagement

Schadenbearbeitung, die nicht mehr an unbesetzten Stellen hängt.

Digitale Mitarbeiter sind KI-Mitarbeiter: KI-Agenten, die ganze Sachbearbeiter-Jobs in Ihrem Unternehmen übernehmen. Im Schadenmanagement heißt das: Posteingang, Auskunft und Aktenpflege laufen weiter, auch wenn der Innendienst in Rente geht.

Der Engpass in Ihrer Branche

Die Zahlen, die Ihre Stellenanzeige schon kennt.

39,9 %

des Versicherungs-Innendienstes erreichen binnen zehn Jahren das Rentenalter

Quelle: AGV-Beschäftigtenstatistik 2024, Auswertung WK Personalberatung

25,3 Mio.

Schadenfälle pro Jahr in der deutschen Schaden- und Unfallversicherung, jeder ein Sachbearbeitungsvorgang

Quelle: GDV, Statistiken 2024

10 bis 30 %

Dunkelverarbeitung bei Standardschäden bei 60 % der Versicherer; 58 % wollen bis 2030 auf 50 bis 100 %

Quelle: Versicherungsforen Leipzig, Umfrage 2026

Drei Vorgänge, konkret durchgespielt

So verändert sich der Alltag in der Sachbearbeitung.

01

Schadenmeldung per Mail

Heute
Ein Sachbearbeiter liest die Mail, öffnet den Anhang, sucht den Vorgang, legt ab, trägt Kennzeichen und Schadennummer ins System ein: rund 4 Minuten.
Mit Digitalem Mitarbeiter
Der Posteingangs-Sachbearbeiter erkennt Vorgang und Schaden, legt Dokumente ab, setzt den Status und legt nur Unklares vor: rund ein Drittel weniger menschliche Zeit.
02

Statusanfrage am Telefon

Heute
Der Anrufer wartet, der Sachbearbeiter unterbricht seine Arbeit, sucht die Akte und gibt Auskunft.
Mit Digitalem Mitarbeiter
Die Telefon-Assistentin gibt den Stand aus Akte und System wieder und übergibt an einen Menschen, sobald es mehr als Auskunft braucht.
03

Kostenvoranschlag prüfen

Heute
Positionen, Stundensätze und Teilepreise werden von Hand mit Listen und Erfahrung verglichen.
Mit Digitalem Mitarbeiter
Der Digitale Mitarbeiter prüft gegen Preislisten und Regeln, markiert Abweichungen und legt den Vorschlag zur Freigabe vor; beim Referenzkunden sanken die Prozesskosten dieses Vorgangs um 50 %.

Die passende Belegschaft

Diese Digitalen Mitarbeiter passen zu Ihrer Branche.

Der Posteingangs-Sachbearbeiter

übernimmt Ihren Vorgangs-Posteingang

Sichtet, versteht und verteilt 800 bis 1.400 Mails am Tag, legt Anhänge ab und gleicht Vorgänge mit dem ERP ab. Ausnahmen entscheidet Ihr Team.

−33 %
Zeit je Mail
800 bis 1.400
Mails am Tag
Rund um die Uhr
im Dienst
Steckbrief ansehen

Die Telefon-Assistentin

beantwortet Anrufe zum Vorgangsstand

Gibt Anrufern Auskunft zum Stand ihres Vorgangs, mit Blick in Akte und System, und übergibt an einen Menschen, sobald es über Auskunft hinausgeht.

Live-Auskunft
aus Akte und System
Übergabe an Menschen
sobald es mehr als Auskunft braucht
Steckbrief ansehen

Der Wissensassistent

arbeitet Ihrem ganzen Team zu

Beantwortet Fachfragen mit Quellenangabe aus Ihrem Dokumentenbestand, damit Wissen nicht mehr in Köpfen und Ordnern verschwindet.

851.000
Dokumente in der Wissensbasis
Antwort mit Quelle
bei jeder Auskunft
Steckbrief ansehen

Warum das Schaden-Ökosystem zuerst

Die Branche hat sich öffentlich Ziele gesetzt, die sie mit dem vorhandenen Personal nicht erreichen kann: mehr Dunkelverarbeitung bei weniger Innendienst. Gleichzeitig steigen Fallzahlen und Stückkosten. Ein Digitaler Mitarbeiter ist hier keine Innovation, sondern Vollzug eines beschlossenen Zielbilds, mit einem Arbeitgeber, der die Leistung verantwortet.

Was der Digitale Mitarbeiter im Schadenbetrieb übernimmt

Der Job beginnt am Eingang und endet in der Akte. Die Schadenmeldung kommt als Mail mit Fotos, als Formular aus dem Portal, als Weiterleitung des Vermittlers. Der Posteingangs-Sachbearbeiter liest sie als Erster, erkennt Vorgang, Kennzeichen und Schadennummer, legt die Dokumente standardisiert ab und setzt den Status im System. Fehlt die Schadennummer oder die zweite Seite des Gutachtens, entwirft er die Rückfrage und legt sie zur Freigabe vor, statt den Fall auf einen Stapel zu legen. Wie diese Stelle im Detail arbeitet, steht auf der Seite Posteingang automatisieren.

Parallel dazu läuft die Auskunft. Anrufer wollen wissen, wie weit ihr Vorgang ist, und unterbrechen dafür jemanden, der gerade an einer Akte sitzt. Die Telefon-Assistentin gibt diesen Stand aus Akte und System wieder und übergibt an einen Menschen, sobald es über Auskunft hinausgeht; die Seite KI-Telefonassistent beschreibt die Stelle. Der Wissensassistent sitzt daneben an der Stelle, an der Ihr Team nachschlägt: Bedingungswerke, Arbeitsanweisungen, Vorgangshistorie. Jede Antwort nennt ihre Fundstelle, damit niemand einer Auskunft glauben muss.

Wo die Grenze verläuft

Auskunft ja, Entscheidung nein. Deckungsfrage, Regulierungshöhe, Kulanz, Ablehnung und jede Zusage an den Kunden bleiben bei Ihren Sachbearbeitern. Der Digitale Mitarbeiter bereitet vor: Er versteht den Eingang, normalisiert ihn, prüft gegen Ihre Regeln und macht einen Vorschlag mit Begründung. Ein Mensch gibt frei, danach schreibt Ihr System die Daten fort. Wir nennen das Sandwich-Muster, weil die Freigabe die Schicht in der Mitte bleibt und nicht wegfällt, sobald es gut läuft. Das Prinzip dahinter erklärt der Glossareintrag Human-in-the-Loop, den Zusammenhang mit Ihren Dunkelverarbeitungszielen der Eintrag Dunkelverarbeitung.

Wie die Stelle bei Ihnen besetzt wird

Der Weg ist derselbe wie bei einem Menschen, nur kürzer. Im Stellenprofil vermessen wir einen echten Vorgang: wie viele Meldungen am Tag, welche Kanäle, welche Anhänge, welche Ausnahmen, wie lange ein Mensch heute dafür braucht. In der Einarbeitung zeigen Ihre erfahrensten Sachbearbeiter, woran sie einen Fall erkennen und wann sie stutzig werden; dieses Wissen schreiben wir auf und bauen es in Ihrer Umgebung. In der Probezeit arbeitet der Digitale Mitarbeiter unter Aufsicht, jede unsichere Zuordnung geht an einen benannten Menschen, und Sie sehen wöchentlich, wie oft er richtig lag. Mit der Übernahme gilt das SLA; danach liegen Führung, Weiterbildung, Monitoring und der monatliche Leistungsreport bei uns. Zielformat sind 30 Tage von der Stellenbeschreibung bis zur produktiven Stelle.

Was unser Referenzkunde gemessen hat

Bei einer Schadenmanagement-Gruppe mit 75 Nutzern sank die Bearbeitungszeit je Vorgangs-Mail um rund ein Drittel und die Prozesskosten des Kostenvoranschlagsprozesses von 179.000 auf 90.000 Euro im Jahr; dort bearbeiten heute 1,5 statt drei Vollzeitkräfte den Vorgang in 4 statt 10 Minuten. Die Prozesskosten hat der Kunde intern gemessen (Vergleich Dezember 2025 zu Mai 2026), die Zeit- und Personalwerte hat die Geschäftsführung im September 2026 bestätigt. Täglich laufen dort 800 bis 1.400 Vorgangs-Mails ein, und 75 Mitarbeiter arbeiten heute täglich mit dem System, vorher war es niemand. Den ganzen Fall lesen Sie in der Success Story Consense.

Ihre eigene Zahl entsteht in der Probezeit, gegen die Baseline, die wir vorher gemeinsam aufgenommen haben. Andere Werte weisen wir nicht aus. Was der Monatspreis gegenüber den Vollkosten einer Stelle bedeutet, rechnen wir im Erstgespräch mit Ihren Werten durch; die Systematik dahinter steht im Artikel Was kostet ein KI-Mitarbeiter?.

Bringen Sie einen Vorgang aus Ihrem Betrieb mit, zum Beispiel den Schaden-Posteingang eines Montagvormittags. Wir sagen Ihnen, welche Stelle bei Ihnen den größten Hebel hat, auch wenn die Antwort „noch nicht“ lautet: Kostenloses Erstgespräch buchen.

Häufige Fragen

Was Entscheider Ihrer Branche fragen.

Wir sind kein Versicherer, sondern Schadendienstleister oder Makler. Passt das trotzdem?

Gerade dann. Unser Referenzkunde ist eine Schadenmanagement-Gruppe, kein Versicherer. Die Vorgänge sind dieselben: Meldungen, Belege, Kostenvoranschläge, Statusanfragen, Bestandsdaten. Je kleiner das Team, desto stärker wirkt jede besetzte Stelle.

Wie gehen Digitale Mitarbeiter mit den strengen Datenschutzanforderungen der Branche um?

Gebaut und betrieben wird in Ihrer Microsoft-Umgebung, Ihre Daten verlassen das Haus nicht. Berechtigungen kommen aus Ihrem System, jede Entscheidung ist protokolliert, und das Betreiberdossier dokumentiert DSGVO und EU AI Act als Teil des Betriebs.

Womit fangen Versicherungs- und Schadenbetriebe typischerweise an?

Mit dem Posteingang. Er ist volumenstark, regelhaft und der Ort, an dem jeder Schaden beginnt. Danach folgen meist Telefon-Auskunft und Wissensassistent, weil beide dieselbe Akte nutzen.

Was kostet ein Digitaler Mitarbeiter im Schadenbetrieb?

Bezahlt wird er wie eine Stelle: ein Einstellungsprogramm zum Festpreis, danach ein planbarer Monatspreis je Digitalem Mitarbeiter, in dem Führung, Weiterbildung, Betrieb, Modellkosten, SLA und Leistungsreport enthalten sind. Der Maßstab ist unsere eigene Vollkostenrechnung für eine Sachbearbeiter-Stelle von 55.000 bis 70.000 Euro im Jahr. Ihre konkrete Rechnung machen wir im Erstgespräch mit Ihren Zahlen.

Nimmt der Digitale Mitarbeiter unseren Sachbearbeitern die Arbeit weg?

Nein. Er besetzt die Arbeit, für die Sie heute niemanden bekommen, und nimmt Ihrem Innendienst das Sortieren, Suchen und Nachtragen ab. Regulierungsentscheidung, Kulanz, Deckungsfrage und Kundenzusage bleiben bei Ihren Leuten. Bei unserem Referenzkunden arbeiten heute 75 Mitarbeiter täglich mit dem System, vorher war es niemand.

Wir wollen die Dunkelverarbeitung erhöhen. Ist ein Digitaler Mitarbeiter dafür der richtige Weg?

Er ist der Weg dorthin, nicht der Schalter dafür. Dunkelverarbeitung setzt voraus, dass ein Vorgang sauber erkannt, vollständig und geprüft ist. Genau diese Vorarbeit übernimmt der Digitale Mitarbeiter, und er meldet, welcher Anteil der Fälle sie schon heute erfüllt. Die Freigabegrenzen verschieben sich erst mit belegter Trefferquote, nicht auf Zuruf.

Das Erstgespräch

Sie bringen einen Vorgang mit.Wir klären, wo Ihr Team Entlastung braucht.

15–20 Minuten am Telefon, keine Vorbereitung, ehrliche Einschätzung, auch wenn sie „noch nicht" lautet.