Warum das Schaden-Ökosystem zuerst
Die Branche hat sich öffentlich Ziele gesetzt, die sie mit dem vorhandenen Personal nicht erreichen kann: mehr Dunkelverarbeitung bei weniger Innendienst. Gleichzeitig steigen Fallzahlen und Stückkosten. Ein Digitaler Mitarbeiter ist hier keine Innovation, sondern Vollzug eines beschlossenen Zielbilds, mit einem Arbeitgeber, der die Leistung verantwortet.
Was der Digitale Mitarbeiter im Schadenbetrieb übernimmt
Der Job beginnt am Eingang und endet in der Akte. Die Schadenmeldung kommt als Mail mit Fotos, als Formular aus dem Portal, als Weiterleitung des Vermittlers. Der Posteingangs-Sachbearbeiter liest sie als Erster, erkennt Vorgang, Kennzeichen und Schadennummer, legt die Dokumente standardisiert ab und setzt den Status im System. Fehlt die Schadennummer oder die zweite Seite des Gutachtens, entwirft er die Rückfrage und legt sie zur Freigabe vor, statt den Fall auf einen Stapel zu legen. Wie diese Stelle im Detail arbeitet, steht auf der Seite Posteingang automatisieren.
Parallel dazu läuft die Auskunft. Anrufer wollen wissen, wie weit ihr Vorgang ist, und unterbrechen dafür jemanden, der gerade an einer Akte sitzt. Die Telefon-Assistentin gibt diesen Stand aus Akte und System wieder und übergibt an einen Menschen, sobald es über Auskunft hinausgeht; die Seite KI-Telefonassistent beschreibt die Stelle. Der Wissensassistent sitzt daneben an der Stelle, an der Ihr Team nachschlägt: Bedingungswerke, Arbeitsanweisungen, Vorgangshistorie. Jede Antwort nennt ihre Fundstelle, damit niemand einer Auskunft glauben muss.
Wo die Grenze verläuft
Auskunft ja, Entscheidung nein. Deckungsfrage, Regulierungshöhe, Kulanz, Ablehnung und jede Zusage an den Kunden bleiben bei Ihren Sachbearbeitern. Der Digitale Mitarbeiter bereitet vor: Er versteht den Eingang, normalisiert ihn, prüft gegen Ihre Regeln und macht einen Vorschlag mit Begründung. Ein Mensch gibt frei, danach schreibt Ihr System die Daten fort. Wir nennen das Sandwich-Muster, weil die Freigabe die Schicht in der Mitte bleibt und nicht wegfällt, sobald es gut läuft. Das Prinzip dahinter erklärt der Glossareintrag Human-in-the-Loop, den Zusammenhang mit Ihren Dunkelverarbeitungszielen der Eintrag Dunkelverarbeitung.
Wie die Stelle bei Ihnen besetzt wird
Der Weg ist derselbe wie bei einem Menschen, nur kürzer. Im Stellenprofil vermessen wir einen echten Vorgang: wie viele Meldungen am Tag, welche Kanäle, welche Anhänge, welche Ausnahmen, wie lange ein Mensch heute dafür braucht. In der Einarbeitung zeigen Ihre erfahrensten Sachbearbeiter, woran sie einen Fall erkennen und wann sie stutzig werden; dieses Wissen schreiben wir auf und bauen es in Ihrer Umgebung. In der Probezeit arbeitet der Digitale Mitarbeiter unter Aufsicht, jede unsichere Zuordnung geht an einen benannten Menschen, und Sie sehen wöchentlich, wie oft er richtig lag. Mit der Übernahme gilt das SLA; danach liegen Führung, Weiterbildung, Monitoring und der monatliche Leistungsreport bei uns. Zielformat sind 30 Tage von der Stellenbeschreibung bis zur produktiven Stelle.
Was unser Referenzkunde gemessen hat
Bei einer Schadenmanagement-Gruppe mit 75 Nutzern sank die Bearbeitungszeit je Vorgangs-Mail um rund ein Drittel und die Prozesskosten des Kostenvoranschlagsprozesses von 179.000 auf 90.000 Euro im Jahr; dort bearbeiten heute 1,5 statt drei Vollzeitkräfte den Vorgang in 4 statt 10 Minuten. Die Prozesskosten hat der Kunde intern gemessen (Vergleich Dezember 2025 zu Mai 2026), die Zeit- und Personalwerte hat die Geschäftsführung im September 2026 bestätigt. Täglich laufen dort 800 bis 1.400 Vorgangs-Mails ein, und 75 Mitarbeiter arbeiten heute täglich mit dem System, vorher war es niemand. Den ganzen Fall lesen Sie in der Success Story Consense.
Ihre eigene Zahl entsteht in der Probezeit, gegen die Baseline, die wir vorher gemeinsam aufgenommen haben. Andere Werte weisen wir nicht aus. Was der Monatspreis gegenüber den Vollkosten einer Stelle bedeutet, rechnen wir im Erstgespräch mit Ihren Werten durch; die Systematik dahinter steht im Artikel Was kostet ein KI-Mitarbeiter?.
Bringen Sie einen Vorgang aus Ihrem Betrieb mit, zum Beispiel den Schaden-Posteingang eines Montagvormittags. Wir sagen Ihnen, welche Stelle bei Ihnen den größten Hebel hat, auch wenn die Antwort „noch nicht“ lautet: Kostenloses Erstgespräch buchen.