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Flow Factor

Branche · Bau und Handwerk

Angebote, Nachträge und Rechnungen bleiben in Bewegung, auch wenn im Büro eine Stelle fehlt.

Digitale Mitarbeiter sind KI-Mitarbeiter: KI-Agenten, die ganze Sachbearbeiter-Jobs in Ihrem Unternehmen übernehmen. Im Bau und im Handwerk heißt das: Die Anfrage wird zum Angebotsentwurf, der Nachtrag landet am Auftrag, die Lieferantenrechnung wird gegen die Bestellung geprüft. Auf der Baustelle ändert sich nichts, im Büro sehr viel.

Der Engpass in Ihrer Branche

Die Zahlen, die Ihre Stellenanzeige schon kennt.

7 von 10

kleinen und mittleren Unternehmen melden Fachkräftemangel; im Bau trifft er Kolonne und Büro gleichzeitig

Quelle: KOFA/IW, Studie 02/2026

1,3 Mio.

Menschen gehen in Deutschland jedes Jahr in Rente, nur 800.000 rücken nach

Quelle: IW Köln, Kurzbericht 06/2026

31 %

aller Erwerbspersonen, 13,4 Mio. Menschen, erreichen bis 2039 das Rentenalter

Quelle: Destatis, Pressemitteilung 09/2025

Drei Vorgänge, konkret durchgespielt

So verändert sich der Alltag in der Sachbearbeitung.

01

Kundenanfrage zum Angebot vorbereiten

Heute
Die Anfrage liegt als Mail im Postfach, mit Plan-PDF und Aufmaßblatt im Anhang. Jemand liest alles, sucht die passenden Positionen aus dem Leistungsverzeichnis, überträgt Mengen von Hand in die Angebotsmaske und fragt beim Kollegen nach dem aktuellen Materialpreis. In der Zwischenzeit wartet der Kunde.
Mit Digitalem Mitarbeiter
Der Auftrags-Sachbearbeiter liest Anfrage, Plan und Aufmaß, ordnet die Positionen Ihrem Leistungsverzeichnis zu, überträgt die Mengen und legt den Angebotsentwurf im System an. Was er nicht sicher zuordnen kann, markiert er mit Begründung. Ihr Kalkulator prüft, setzt den Preis und gibt frei.
02

Nachtrag dokumentieren und dem Auftrag zuordnen

Heute
Die Meldung kommt abends per Mail oder als Foto vom Polier und bleibt im Postfach liegen. Wer sie dem richtigen Auftrag zuordnet, entscheidet sich später, oft zu spät. Bei der Schlussrechnung fehlt der Beleg für die Mehrleistung, und der Betrag wird nicht bezahlt.
Mit Digitalem Mitarbeiter
Der Auftrags-Sachbearbeiter erkennt Auftrag und Bauabschnitt, legt den Nachtrag mit Datum, Menge und Begründung an, hängt Fotos und Mailverlauf als Beleg daran und legt ihn der Bauleitung zur Freigabe vor. Der Nachtrag ist am Tag der Meldung dokumentiert, nicht am Tag der Schlussrechnung.
03

Lieferantenrechnung gegen Bestellung prüfen

Heute
Die Rechnung kommt per Mail, die Bestellung liegt im Ordner, der Lieferschein kommt von der Baustelle zurück. Der Abgleich passiert von Hand, wenn Zeit ist. Skontofristen laufen ab, und Preisabweichungen fallen erst bei der Nachkalkulation auf.
Mit Digitalem Mitarbeiter
Der Rechnungs-Sachbearbeiter erfasst die Rechnung, zieht Bestellung und Lieferschein heran, prüft Menge, Einzelpreis und Skontofrist, schlägt die Kontierung auf Kostenstelle und Auftrag vor und legt jede Abweichung mit Begründung zur Freigabe vor. Freigegeben wird von einem Menschen.

Die passende Belegschaft

Diese Digitalen Mitarbeiter passen zu Ihrer Branche.

Der Auftrags-Sachbearbeiter

erfasst Ihre Bestellungen aus Mail, PDF und Portal

Liest Bestellungen aus Mail, PDF, Portal und Fax-Scan, prüft Kunde, Artikel, Menge und Termin gegen Ihre Stammdaten und bereitet den Auftrag im ERP vor. Abweichungen legt er Ihrem Team vor.

Mail, PDF, Portal, Fax-Scan
Eingangskanäle
Abweichung wird vorgelegt
Preis, Termin, Artikel
Rund um die Uhr
im Dienst
Steckbrief ansehen

Der Rechnungs-Sachbearbeiter

prüft und kontiert Ihre Eingangsrechnungen

Erfasst Eingangsrechnungen aus Mail, Portal und Scan, prüft Bestellbezug, Skonto und Fristen und legt den Kontierungsvorschlag vor. Gebucht wird nach Freigabe durch Ihr Team.

Jede Rechnung
mit Bestellbezug geprüft
Vorschlag mit Begründung
statt fertiger Buchung
Mensch gibt frei
vor jeder Buchung
Steckbrief ansehen

Der Wissensassistent

arbeitet Ihrem ganzen Team zu

Beantwortet Fachfragen mit Quellenangabe aus Ihrem Dokumentenbestand, damit Wissen nicht mehr in Köpfen und Ordnern verschwindet.

851.000
Dokumente in der Wissensbasis
Antwort mit Quelle
bei jeder Auskunft
Steckbrief ansehen

Warum der Engpass im Büro sitzt und nicht auf der Baustelle

Bau- und Handwerksbetriebe wachsen mit der Kapazität ihrer Kolonnen und bremsen im Büro. Dort halten oft zwei oder drei Personen Anfragen, Angebote, Bestellungen, Lieferscheine, Nachträge, Stundenzettel und Rechnungen zusammen. Fällt eine davon aus, bleibt zuerst das Angebot liegen, dann der Nachtrag, dann die Skontofrist. Die Demografie verschärft das Jahr für Jahr: 1,3 Millionen Menschen gehen in Rente, 800.000 rücken nach (IW Köln, Kurzbericht 06/2026), und 7 von 10 kleinen und mittleren Unternehmen melden Fachkräftemangel (KOFA/IW, Studie 02/2026).

Wir bleiben dabei ehrlich: Büroberufe stehen in der Engpassanalyse der Bundesagentur für Arbeit nicht auf der Liste der Engpassberufe (Engpassanalyse 2025). Der Engpass entsteht nicht in der Statistik, sondern in Ihrem Betrieb. Er hat einen Namen und ein Renteneintrittsdatum: die Kollegin, die seit zwanzig Jahren weiß, welche Position in welches Angebot gehört und bei welchem Lieferanten man die Menge nachrechnet.

Was die drei Digitalen Mitarbeiter in Ihrem Büro tun

Der Auftrags-Sachbearbeiter nimmt Anfragen aus Postfach, PDF und Portal entgegen, ordnet Positionen und Mengen Ihrem Leistungsverzeichnis zu und legt Angebots- und Auftragsentwürfe im System an. Wie dieser Job im Detail aufgebaut ist, steht unter Auftragserfassung automatisieren.

Der Rechnungs-Sachbearbeiter erfasst Eingangsrechnungen, zieht Bestellung und Lieferschein heran, prüft Menge, Preis und Fristen und schlägt die Kontierung auf Kostenstelle und Auftrag vor. Der Ablauf steht unter Rechnungsverarbeitung automatisieren.

Der Wissensassistent beantwortet Fragen aus Ihren eigenen Unterlagen mit Fundstelle: Welche Gewährleistungsfrist steht in diesem Rahmenvertrag? Welche Ausführung war im letzten Angebot für diesen Bauherrn vereinbart? Bei unserem Referenzkunden, einer Schadenmanagement-Gruppe, arbeitet er über einer Wissensbasis von 851.000 Dokumenten (intern gemessen, Stand Mai 2026). Die Arbeitsweise ist unter Wissensdatenbank mit KI beschrieben.

Wer entscheidet was

Das Muster ist in allen drei Vorgängen dasselbe. Ihre Anwendung nimmt die Anfrage, die Meldung oder die Rechnung roh entgegen. Der Digitale Mitarbeiter versteht sie, ordnet sie zu, ergänzt fehlende Angaben aus Ihren Stammdaten und macht einen Vorschlag. Ein Mensch gibt frei. Danach schreibt die Anwendung den Vorgang ins System.

Bei Ihren Leuten bleiben die Entscheidungen, die Geld, Termine und Haftung betreffen: Preis und Nachlass im Angebot, die Freigabe eines Nachtrags, die Zahlungsfreigabe. Jeder Schritt ist protokolliert, jede Freigabe hat einen Namen, jede Korrektur fließt in die Weiterbildung ein.

Ihre Systeme bleiben, wie sie sind

Digitale Mitarbeiter bringen keine eigene Fachanwendung mit. Sie arbeiten in Ihrer Umgebung: Exchange Online und Microsoft 365, Ihre Ablage, Ihre Branchen- oder Warenwirtschaftssoftware, Ihr Dokumentenarchiv, bei größeren Betrieben ein ERP wie SAP Business One. Betrieben wird in Ihrem Microsoft-Tenant, Ihre Kalkulationen und Kundendaten verlassen das Haus nicht. Berechtigungen kommen aus Ihrem System: Wer eine Akte nicht öffnen darf, bekommt daraus auch keine Auskunft.

So besetzen wir die Stelle

Zuerst das Stellenprofil: Wie viele Anfragen kommen pro Woche, wie viele Eingangsrechnungen pro Monat, wie lange dauert heute ein Angebot, wo bleiben Nachträge liegen. Diese Baseline ist der Maßstab für alles Weitere. Dann die Einarbeitung mit Ihren erfahrensten Leuten, die zeigen, woran sie eine Position, einen Nachtrag oder eine strittige Rechnung erkennen. Dann die Probezeit unter Aufsicht mit engen Freigaben und wöchentlich sichtbarer Trefferquote. Dann die Übernahme mit SLA, Führung, Weiterbildung und monatlichem Leistungsreport. Zielformat sind 30 Tage.

Was wir für Ihre Branche nicht behaupten

Wir nennen keine Prozentwerte für Bau und Handwerk, die wir nicht belegen können, und wir haben in dieser Branche noch keinen veröffentlichten Referenzfall. Die Zahlen auf dieser Seite stammen aus der Demografie und aus dem Betrieb unseres Referenzkunden aus einer anderen Branche. Der Beweis für Ihren Betrieb entsteht in der Probezeit an Ihren eigenen Anfragen, Nachträgen und Rechnungen. Wie sich das gegen die Vollkosten einer Bürostelle rechnet, steht in Was kostet ein KI-Mitarbeiter?.

Bringen Sie einen Vorgang mit, zum Beispiel eine typische Anfrage mit Aufmaß oder eine strittige Lieferantenrechnung. Wir sagen Ihnen in 30 Minuten, welche Stelle bei Ihnen den größten Hebel hat: Kostenloses Erstgespräch buchen.

Häufige Fragen

Was Entscheider Ihrer Branche fragen.

Wir sind ein Handwerksbetrieb mit 30 Leuten und zwei Kolleginnen im Büro. Sind wir zu klein dafür?

Nein. Je kleiner das Büro, desto härter trifft jeder Ausfall. Bei zwei Personen im Büro hängen Angebot, Nachtrag und Rechnungsprüfung an denselben zwei Kalendern. Wir fangen mit einer Stelle an, meist mit der Rechnungsprüfung, weil sie täglich anfällt und klar prüfbar ist.

Kann ein Digitaler Mitarbeiter unsere Aufmaße und Leistungsverzeichnisse überhaupt lesen?

Er liest PDF, Mail, Tabelle und Foto und ordnet Positionen Ihrem Leistungsverzeichnis zu. Was er nicht sicher zuordnet, rät er nicht, sondern markiert es und legt es Ihrem Kalkulator vor. Wie gut die Zuordnung ist, sehen Sie in der Probezeit an Ihren eigenen Anfragen, Woche für Woche.

Wir arbeiten mit einer Branchensoftware für Handwerk, nicht mit einem großen ERP. Geht das trotzdem?

Ja. Digitale Mitarbeiter bringen keine eigene Fachanwendung mit, sie bedienen Ihre vorhandene: Postfach, Ablage, Branchensoftware, Warenwirtschaft. Wo eine Schnittstelle vorhanden ist, nutzen wir sie; wo keine ist, arbeitet der Digitale Mitarbeiter über die Oberfläche wie ein eingearbeiteter Kollege.

Was passiert, wenn ein Nachtrag falsch zugeordnet wird?

Zugeordnet wird vorgeschlagen, freigegeben wird von einem Menschen. Jeder Schritt ist protokolliert, jede Freigabe hat einen Namen, jede Korrektur geht in die Weiterbildung ein. In der Probezeit sind die Freigabeschwellen eng, danach werden sie nur dort gelockert, wo die Trefferquote belegt ist.

Bau ist Handarbeit auf der Baustelle. Warum fangen Sie im Büro an?

Weil dort die Vorgänge liegen, die sich wiederholen und die Ihren Betrieb aufhalten: Anfrage, Angebot, Bestellung, Nachtrag, Rechnung. Auf der Baustelle wird gebaut, dort ändern wir nichts. Im Büro entsteht der Stau, der Angebote verzögert und Nachträge unbezahlt lässt.

Wie lange dauert es, bis so eine Stelle besetzt ist?

Zielformat sind 30 Tage vom Stellenprofil bis zur Übernahme: Baseline aufnehmen, Einarbeitung mit Ihren erfahrensten Leuten, Probezeit unter Aufsicht, dann Übernahme mit SLA und monatlichem Leistungsreport.

Das Erstgespräch

Sie bringen einen Vorgang mit.Wir klären, wo Ihr Team Entlastung braucht.

15–20 Minuten am Telefon, keine Vorbereitung, ehrliche Einschätzung, auch wenn sie „noch nicht" lautet.